UNDER CONSTRUCTION
Entstehung der Schrift und Verwendung in der Geschichte und zur Dokumentation

Pfarrer in Burgsolms und Oberndorf

Nr.

von
bis

Bild

Name

Information            

1
B+O

1502


ZAUNSCHLIFFER
Johannes



von 1524 bis 1530 Pfarrer in Dillheim


2






3
B+O

1549


ROSARIUS
(Rose oder Roos)
Heinrich

(Bürger Heinrich ROSENKRANZ)
* Aßlar(?)
Hilfsprediger in Schönbach bei Herborn.
Erster evangelisch-lutherischer Pfarrer in Burgsolms
Lehnte 1549 mit anderen solms-braunfelsischen Geistlichen das Interim ab.
Er wurde abgesetzt.


4
B+O

1570


MENGES
Matthäus



5

1580 / 1599
bis ?


FELLY [FELL]
Johann

Braunfelser Gerichtsbuch 1599-1634 zu dem Burgsolmser Pfarrer Johann Fell oder auch Felly. Bild 541/6b (hier nur Herr Johannen von Bgs gnt) sowie 560/Seite 16a (Herr Johan Fell gnt) bezieht sich auf den 18.06.1599, Bild 893 auf den 12.02.1607/Seite 185a. (Herr Johan Felly, Pfarher von Bgs gnt)

[1.1]

Alia: Uf Herrn Johann Fellij Pfarherrs Zu Burgsolms eingelegtte Schultbekantniß entgegen Und wider Philips Besten Zu Oberndorf wegen 10 1/2 fl: Capitale Und versessener Pension Ist erkant das Cleger sich an die verschriebene Underpfant, biß er bezahlt sey halten soll.

Dann folgt schon wieder ein anderer Fall.

Urteil: Philips seiner erbietem nach mag beweißen wie geklagt das ihm B: (Beklagter) den außzug mit verkauft habe so sols gehert werden. Philips ernent Zeugen Johan Heidrichen Schultesen Zu Oberndorff, Hern Johannen von Burgsolms, Johannes Patten Zu Nidergermes, Und nimbt Vorstand biß Zum nechsten Gericht.


6

1616


THEIß
Johann Georg

aus Leun
Hohe Schule Herborn
1608 Schulmeister in Braunfels {nicht zweifelsfrei nachgewiesen}
1616 reformierter Pfarrer in Burgsolms


7


27.04.
1626 *)


NOLL
Dietrich
(Kanoniker)

Theiß erlebte die erste Gegenreformation im Solmser Land nicht mehr. Als die kaiserliche Regierung zu Kreuznach am 27. April 1626 den spanischen Kommandanten Tiras in Braunfels beauftragte, den Wetzlarer Kanoniker Dietrich Noll als katholischen Geistlichen den Pfarreien Braunfels und Burgsolms vorzustellen, war Burgsolms verwaist. [5.1]


8


Anfang 1632


TACK
Johann Henrich

* Wetzlar
Besuchte das Pädagogium und die Hohe Schule zu Herborn.
Studiumsabschluß Universität Marburg.

Nachdem Anfang 1632 die Schweden unter Graf Reinhard von Solms-Hohensolms die Solmser Grafschaft von der spanischen Besatzung befreit hatten, wurden die alten kirchlichen Verhältnisse wieder hergestellt. Das Burgsolmser Kirchspiel übernahm nun Johann Henrich Tack.

Nach der Besetzung der Grafschaft durch ein französisch-weimarisches Heer zu Beginn des Jahres 1640 und des Übertritts Graf Johann Albrechts II. auf die kaiserliche Seite, musste sich Tack mit anderen Pfarrern der Grafschaft, wie Magister Johann Eberhard Zaunschliffer (Pfarrer und Inspektor zu Braunfels), Conrad Kämmerer (Pfarrer zu Leun) und Conrad Finck (Pfarrer zu Oberbiel) nach Nürnberg begeben. Für die erhaltene Unterstützung im Exil dankten die Pfarrer in einem Brief vom 28.10.1640 der reformierten Gemeinde Altona.
Tack kehrte nicht mehr nach Burgsolms zurück. Möglicherweise in der Verbannung gestorben. (


9
B+O

1626 *)
bis
1651
[9.1]

Erste Kirchenbuchseite 1642


FABER
(Fabricius)
Peter

* Hungen (?)

1642 legte er das erste Kirchenbuch für Burgsolms und Oberndorf an (Bild)


10

1651


BEYGARD
Georg Ludwig



11

1664


BUDY
Johann Konrad



12

1667


GEISSLER
Johann Gotthardt



13
B+O

1671
bis
1700


WINTER
Stephan



14
B+O

1700
bis
1741


PFAFF
Johann Wilhelm Ludwig

† 03.01.1741


15
B+O

1741
bis
1765



BINGEL
Johann Valentin

* 21.03.1709 Kröffelbach.
In seinem Geburtsort war sein Vater Reinhard Gottfried Bingel damals Pfarrer.
Er lebte von 1730 bis 1738 als zweiter Pfarrer in Braunfels,
von 1738 bis 1740 als Pfarrer in Ulm,
von 1740 bis 1741 in Kölschhausen,
von 1741 bis 1765 in Burgsolms, und
von 1765 in Oberwetz.
† 01.05.1777


16
B+O

1765
bis
1778


CAPS
Philipp Jacob

Seit 1723 Pfarrer in Greifenstein und seit
1738 Adjunct seines Vater und nach dessen Tode am
19.03.1740 ordentlicher Pfarrer in Oberbiel.
Im Jahr 1765 zog derselbe nach Burgsolms und starb  den 27.12.1778, im 85. Lebensjahr
† 27.12.1778 Burgsolms


15
B+O



BINGEL
Wilhelm Gottfried Hermann

* 1746 Langsdorf (Lich)
bis 1779 zweiter Pfarrer in Braunfels.
09.09.1779 Berufung nach Burgsolms.
†  22.05.1824


17
B+O

1824
bis
1828


WETZ
Ludwig Jacob

* 14.06.1777 in Obbornhofen
In seinem Geburtsort war sein Vater damals Pfarrer und wurde 1779 Pfarrer in Biskirchen. Nachdem er einige Jahre Adjunct seines Vaters in Biskirchen gewesen war, erhielt er, nach dessen im Jahr 1807 erfolgten Tode die dasige Pfarrei und zog im Jahr 1824 hierher nach Burgsolms.
Er starb als Pfarrer und Kirchenrath.
† 08.12.1828


18
B+O

1829


BINGEL
Heinrich Wilhelm Gottfried

Sohn von No 8.
* 27.01.1790 Burgsolms
Studium in Marburg.
1824 Berufung nach Biskirchen
1829 Berufung nach Burgsolms


19
B+O

1842
bis
1877

REINHARD
Philipp Friedrich

* 1804 in Neuwied
1829-1831 Zweiter Pfarrer in Braunfels. Anschließend Pfarrer in Kölschhausen.


20
B+O

1878
bis
1898

VÖLCKER
Gottfried

* 1828 Oberquembach


21
B+O

1899
bis 1930

FUCHS
Johann August

* 1866 Jülich


22
B+O

1931
bis 1963

GOEBEL
Theodor

* 1903 Betzdorf


23

1964
bis 1971

FABER
Jürgen

* 1934 Duisburg


24

1972
bis 1981

FOBBE
Christian

* 1915 in Duisburg


25

1982
bis 2003

KÖLLER
Dorothea

* 1952 in Düsseldorf
1982-1983 Pastorin im Hilfsdienst
1983-2003 Pfarrerin


26
B

2003
bis
2006

PERKO
Michael

* 30.08.1973 in Dortmund
Gymnasium: Dortmund Heisenberg;
Universität: Bochum 1993 und Wuppertal KiHo 1998
1. Theologisches Examina Düsseldorf 06.09.2000
2. Theologisches Examina Düsseldorf 13.03.2003
Vikariat: Aßlar 2000-2003
Hilfsdient: Braunfels Sup. 2003-2006
2003-2006 Pfarrer zur Anstellung
Ordination: Burgsolms 07.11.2004
Pfarrstelle: Burgsolms 2006 -
[11.1]


25a
O





OTT
Hans-Jörg

* 03.07.1965 Wetzlar
Studium Wuppertal KiHo 1984; Marburg 1986; Bonn 1987; Heidelberg 1988;
1. Theologisches Examina Düsseldorf 13.09.1991
2. Theologisches Examina Düsseldorf 17.09.1993
Vikariat: Wetzlar Domgemeinde Pfarrbezirk Gnadenkirche 1991-1993
Hilfsdienst: Wetzlar Domgemeinde II 1993-1995
Ordination: Wetzlar Gnadenkirche 23.01.1994
Pfarrstelle: Birnbach 1995-2014 | Wadern-Losheim II 2014- | Oberndorf + ?Klinik Braunfels 21.11.2016 -
Veröffentlichung: Wo Gott erkannt wird. Einsichten von J. Calvin, 2008
[11.2]






























































*) Hier überschneiden dich die überlieferten Dokumentationen! - siehe auch

ABKÜRZUNGEN:
B = Burgsolms
O = Oberndorf

QUELLENVERZEICHNIS:

[1]

Fürstliches Archiv Braunfels - A 128 A 7 VI 600 c - Braunfelser Gerichtsbuch 1599-1634
zu dem Burgsolmser Pfarrer Johann Fell oder auch Felly.


[1.1] Hier nur Herr Johannen von Burgsolms genannt;
[1.2] 18.06.1599 / Seite 16a:   Herr Johan Fell genannt;
[1.3] 12.02.1607 / Seite 185a: Herr Johan Felly, Pfarher von Bgs genannt;

[2]

Der Kreis Wetzlar historisch, statistisch und topografisch - Dritter Theil enthaltend die Kirchengeschichte des Kreises - Friedrich Kilian Abicht - Wetzlar 1837 bei Carl Wigand

[3]


Gemeindebuch der Kreissynoden Braunfels und Wetzlar
- In Verbidung mit den Pfarrern der Kreisgemeinden bearbeitet von Kirchenrath i.R. H. Läufer, Dillheim / Kr. Wetzlar -
Herausgegeben von den Kreissynoden Braunfels und Wetzlar im Jahre 1953 

[4]

SOLMS - Geschichte der Stadt Solms und Ihrer Stadtteile - 1. Band - Von den Anfängen bis zum 19. Jahrhundert - 1989 - Verfasser Wolfgang Wiedl - Herausgeber: Magistrat der Stadt Solms -


[4.1] Seite 186;

[5]

SOLMS - Geschichte der Stadt Solms und Ihrer Stadtteile - 2. Band - Das 19. Jahrhundert
- 1993 - Verfasser Wolfgang Wiedl - Herausgeber: Magistrat der Stadt Solms -

[6]

SOLMS - Geschichte der Stadt Solms und Ihrer Stadtteile - 3. Band - Von der Industrialisierung bis zur Gegenwart
- 1994 - Verfasser Wolfgang Wiedl - Herausgeber: Magistrat der Stadt Solms -

[7]

Das Evangelische Rheinland, ein rheinisches Gemeinde- und Pfarrerbuch - Herausgeber Provizialkirchenarchivar Pfarrer Albert Rosenkranz - I. Band: Die Gemeinden - 1956 -

[8]

Das Evangelische Rheinland, ein rheinisches Gemeinde- und Pfarrerbuch - Herausgeber Provizialkirchenarchivar Pfarrer Albert Rosenkranz - II. Band: Die Pfarrer - 1958 -

[9]

Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland von der Reformation bis zur Gegenwart
Zusammengestellt und bearbeitet von Jochen Gruch im Auftrag der Evangelischen Kirche im Rheinland und des Vereins für Rheinische Kirchengeschichte - Band 1: A-D - © 2011 Bonn - Verlag Dr. Rudolf Habelt GmbH - ISBN: 978-3-7749-3608-9 -

[10]

Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland von der Reformation bis zur Gegenwart
Zusammengestellt und bearbeitet von Jochen Gruch im Auftrag der Evangelischen Kirche im Rheinland und des Vereins für Rheinische Kirchengeschichte - Band 2: E-J - © 2013 Bonn - Verlag Dr. Rudolf Habelt GmbH - ISBN: 978-3-7749-3733-8 -

[11]

Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer im Rheinland von der Reformation bis zur Gegenwart
Zusammengestellt und bearbeitet von Jochen Gruch im Auftrag der Evangelischen Kirche im Rheinland und des Vereins für Rheinische Kirchengeschichte - Band 3: K-R - © 2018 Bonn - Verlag Dr. Rudolf Habelt GmbH - ISBN: 978-3-7749-4020-8 -


[11.1] Seite 490; [11.2] Seite 468;































1)   Der Kreis Wetzlar: historisch, statistisch und topographisch.
Die Kirchengeschichte des Kreises. Band 3 - Von Friedrich K. Abicht (1837)

2
)   Codex Lauresh. Tom. III. p, 20, 242 et 252.
3)   Codex diplomaticus sive anecdotorum
4)   Pleban war ein Priester, der eine Stelle mit pfarrlichen Rechten (plebes, Pfarrkirche oder Pfründe) tatsächlich besetzte.
5)   Die Kollatur ist das Recht, eine geistliche Stelle zu besetzen sowie eine Pfründe oder ein Stipendium zu vergeben.